Indisches Restaurant Namaskar

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Über die indische Küche

Die indische Küche ...

... umfasst eine breite Palette an kulinarischen Köstlichkeiten. Sie ist beeinflusst durch die geographische Ausdehnung und seiner vielfältigen natürlichen Ressourcen.

Noch heute zeigt sich in der Küche Nordindiens (Punjab) der Einfluss der Mogulzeit. Die Namen der Gerichte aus dieser Gegend beinhalten häufig die Wörter Korma, Mughlai und Shahi. Viel verwendete Zutaten in diesen Speisen sind Kardamom, Nüsse und Safran. Weizen und Weizenprodukte sind die Hauptnahrungsmittel des Nordens. Die luftig-leichten Chapatis erinnern an mexikanische Tortillas. Abarten der Chapatis sind Paranthas, flache Fladen mit oder ohne Füllung, und Naan. Der Punjab ist außerdem die Heimat der Tandoori-Gerichte, bei denen mariniertes Fleisch und eingelegte Meersfrüchte im Tonofen (Tandoor) zubereitet werden. Im Tandoor werden sie durch gespeicherte Wärme in der Tonwand, gas-/fett-/ und kontaktfrei gegart.

In den südlichen Regionen Indiens wird Reis zu charakteristisch sehr flüssigen Currygerichten gereicht. Der südindische Curry ist sehr scharf. Häufig verwendet wird hier der Madras-Curry.

Ostindien (Bengalen), das Land der dichter und Künstler, hat seine ganz spezielle Küche. Reis und Meeresfrüchten, häufig mit Senföl aromatisiert, finden sich in zahlreichen Rezepten wieder. Bengalische Süßigkeiten sind in ganz Indien beliebt. Die meisten von Ihnen werden aus Milch zubereitet z. B. Gulab Jamun.

In den westlichen Küstenregionen werden Meeresfrüchte, Kokosnüsse und frische Pfefferschoten in einer unendlichen Vielfalt zubereitet. Dies ist die Heimat des besonders scharfen Vindaloo-Curries, dem etliche Chilischoten und Essig seinen charakteristisch scharf-sauren Geschmack verliehen


Indische Gewürze und ihre Wirkung auf den menschlichen Körper:

ANIS (SAUFF)
Als mildes pflanzliches Hustenmittel wird er wegen seiner schleim- und krampflösenden Eigenschaften bei Husten und Bronchialkrankungen eingesetzt. Als Aromazusatz hilft Anis bei Magenbeschwerden und wirkt appetitanregend. Bei Völlegefühl und Schlaflosigkeit wird der Samen gekaut. Als Gewürz wird Anis in einigen nordindischen Curries verwendet.

BOCKSHORNKLEESAMEN-METHI
Die hellbraunen Samenkörner haben einen starken, eigenartigen Geruch und Geschmack. Es wirkt entzündungshemmend bei Wunden, reinigt und heilt.

Ganz besonders sind Bockshornkleesamen geeignet, den Appetit anzuregen sowie den Allgemeinzustand zu verbessern. Dieses Gewürz wird in Form von Samen und Blättern in vielen indischen Curries verwendet.

CAYENNE PFEFFER (MIRCH)
Chili wirkt reizlindernd, antiseptisch, schweißtreibend, verbessert die allgemeine Durchblutung, vermindert Muskeltonus und Krämpfe, lindert Blähungen und Koliken. Außerdem hat Chilli einen hohen Vitamin C- und Vitamin P- (Permerabilitätsvitamin) Gehalt.

 

KARDAMON (ELAICHI)
Kardamom ist nach Safran das teuerste Gewürz der Welt. Es ist ein wirksames Mittel gegen Appetitlosigkeit, sowie Verdauungsstörungen, die mit Blähungen einhergehen. Ayurvedische Ärzte verordnen es bei Husten, Erkältungen, Bronchitis, Asthma und Mundgeruch.

KURKUMA (HALDI)
Unter den zahlreichen Mitteln, die von Ayurvedischen Ärzten eingesetzt werden , befindet sich beispielsweise auch Kurkuma. Es wird bei Gallen-, Nieren-, Darm-, und Magenbeschwerden als Heilmittel eingesetzt. Kurkuma wirkt ferner appetitanregend und verdauungsfördernd. Sie ist in fast allen indischen Speisen zu finden

KÜMMEL (JEERA)
Kümmel wirkt entblähend bei Völlegefühl und leicht krampfartigen Magen-/Darmstörungen sowie bei Herzbeschwerden. Kümmelöl wird auch als Einreibemittel bei Erkrankungen der Atmungsorgane und rheumatischen Beschwerden benutzt. In der indischen Küche ist Kümmel ein unentbehrliches Gewürz; es wird in fasst allen Speisen verwendet.

NELKEN (LOUNG)
Gewürznelken sind vor allem als Gewürz- und Aromamittel in Gebrauch. Nelkenöl besitzt eine erhebliche antibakterielle Wirkung und wird in der Zahnmedizin zur Vorbeugung von Infektionen angewandt. Gewürznelken wirken auch entkrampfend, entblähend, verdauungsfördernd, schmerzstillend und magenstärkend.

SAFRAN (KESAR)
Heute ist Safran immer noch ein kostbares Gewürz und Färbemittel. Man schreibt dem Safran eine schmerzstillende und krampflösende Wirkung ähnlich dem Opium zu. Er wird bei Keuchhusten und zur Anregung der Verdauung angewendet. Um ein Kilo Safran zu gewinnen, muss man die Narben von 150.000 Blüten pflücken und trocknen.

INGWER (ADRAK)
Ingwer ist in Südostasien beheimatet und als Heilmittel von unschätzbarem Wert. Es wirkt kreislaufanregend, schweißtreibend, senkt den Cholesterinspiegel und beugt Reisekrankheiten vor.

KORIANDER (DHANIA)
In den Küchen Indiens gehört der Koriander zu den Standardzutaten. Er wirkt auf Verdauungsorgane anregend und beugt Blähungen vor. Die Blätter werden wie Petersilie verwendet und sind sehr vitaminreich. Ayurvedische Ärzte verordnen es bei Hauterkrankungen, Verbrennungen, Rachenentzündungen und Allergien.